Starke Marktposition weiter ausgebaut

Ende 2017 zählte die CSS in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung 1,342 Millionen Versicherte. Das sind 14 300 Personen mehr als noch ein Jahr zuvor. Damit konnte sie ihre starke Marktposition ausbauen.

Das fünfte Jahr in Folge konnte die CSS 2017 die Versichertenzahl steigern. Per 31. Dezember 2017 wurden in der Grundversicherung 1,342 Millionen Versicherte gezählt, 14 300 mehr als ein Jahr zuvor. Mit Stichtag 1. Januar 2018 betrug die Gesamtzahl der Versicherten gar 1,387 Millionen. Dank des Versichertenwachstums bleibt die CSS grösster Grundversicherer der Schweiz und unterstreicht damit ihre starke Marktposition.

Ein Trend setzte sich auch im Berichtsjahr fort: weg von der «normalen» Grundversicherung, hin zu einem der drei alternativen Versicherungsmodelle (AVM). Insgesamt waren Ende 2017 899 295 Personen in einem der drei AVM-Modelle versichert. Besonderen ­Zulauf verzeichnete das telemedizinische Modell Callmed. Hier wurden Ende 2017 230 387 Versicherte gezählt. Das entspricht einem Zuwachs von 13 Prozent. Das Hausarzt­modell wurde von 420 904 Personen gewählt (plus 1,2 Prozent), das Modell Gesundheitspraxisversicherung zählt 248 004 Versicherte (plus 8,5 Prozent). Der Anteil AVM-­Versicherter, die von einem Prämienrabatt profitieren können, beläuft sich somit auf 67 Prozent.

Höchste Franchise ist begehrt

Verschiebungen gab es erneut auch bei den Franchisen. Dabei setzte sich der Trend der vergangenen Jahre fort: Auch 2017 wechselten zahlreiche Versicherte in die Kategorie mit der höchsten Franchise (2500 Franken), in der ein hoher Prämienrabatt gewährt werden kann. Rund 277 794 Versicherte haben derzeit die Maximalfranchise. Das entspricht einer Zunahme von 17,3 Prozent innerhalb eines Jahres.

Erfolgreiches Unternehmensgeschäft

Erfolgreich war 2017 auch das Unternehmensgeschäft. Insgesamt hatten Ende 2017 23 307 Firmen bei der CSS eine Unternehmensver­sicherung abgeschlossen (zum Beispiel Krankentaggeld und/oder Unfallver­sicherung). Die konsequente Sanierungsstrategie wurde auch im Berichtsjahr fortgesetzt, ebenso eine strikt risikobasierte Zeichnungs­politik. Das heisst, dass die CSS ihre Prämien konsequent auf Basis der zu erwartenden Schadenaufwendungen berechnet. Auch die CSS konnte von der spürbaren positiven Dynamik im Markt profitieren, und der in den letzten Jahren zum Teil ruinöse Preiskampf scheint sich abgeschwächt zu haben.

Auch vivit, das Kompetenzzentrum für Gesundheit und Prävention der CSS, darf sich über ein erfolgreiches Jahr freuen. Insbesondere zeigte sich, dass das Interesse an ­Betrieblichem Gesundheitsmanagement (BGM) auch bei kleineren und mittleren Firmen stark zugenommen hat. Es erstaunt denn auch nicht, dass das Unternehmensgeschäft im Berichtsjahr zahlreiche «Paketlösungen» (Krankentaggeld, gekoppelt mit den vivit-Dienstleistungen im Bereich BGM) abschliessen konnte. Auffallend war auch, dass das Betriebliche Gesundheitsmanagement in vielen Unternehmen kontinuierlich breiter beziehungsweise ganzheitlicher ausgelegt wird. Immer mehr werden nicht mehr nur Themen wie «gesunde Ernährung» und «Bewegung» nachgefragt, sondern auch die Bereiche «gesunde Führung» und «Resilienz». ­Vivit hat bereits darauf reagiert: Das Beratungsangebot wird ständig überprüft und der Nach­frage im Markt angepasst. Mit vivit bietet die CSS einen deutlichen Mehrwert als innovativer Firmenversicherer.

Anzahl Versicherte pro Kanton 2017

Aufteilung AVM

46,8%Hausarztversicherung
29,2%Gesundheitspraxis­versicherung (HMO)
24,0%Callmed

Insgesamt 899 295 Personen waren 2017 in einem alternativen Versicherungsmodell (AVM) versichert.

Aufteilung nach Franchisen

53,5%CHF 300/0
20,7%CHF 2500/600
10,2%CHF 1500/400
9,3%CHF 500/100
3,5%CHF 2000/–
2,8%CHF 1000/300
0,1%CHF –/200